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Offenlegung von Zahlungen an medizinische Fachkräfte in Deutschland

In den letzten Jahren hat GSK das herkömmliche Geschäftsmodell von Pharmaunternehmen infrage gestellt und branchenführend Veränderungen unseres Geschäftsmodells auf den Weg gebracht. Unsere Anpassungen sind darauf ausgerichtet, den steigenden Erwartungen der Gesellschaft an ein transparentes Handeln von Organisationen und Einzelpersonen nachzukommen. Dazu gehören die Beziehungen zwischen unserer Branche und medizinischen Fachkräften (Healthcare Professionals, HCPs) sowie Gesundheitsorganisationen (Healthcare Organisations, HCOs), damit alle diese Interaktionen auf integere und transparente Weise erfolgen.

Wir unterstützen den Kodex der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA, Europäischer Pharma-Dachverband) zur Veröffentlichung von Zahlungen von Pharmaunternehmen an HCPs und HCOs voll und ganz. Für die nationale Regelung dieses Vorhabens ist in Deutschland der FSA (Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.) zuständig. Dieser hat am 27. November 2013 in seiner Mitgliederversammlung den „FSA-Kodex zur Transparenz bei der Zusammenarbeit mit Angehörigen der Fachkreise“ verabschiedet.

Seit Anfang 2016 hat GSK Zahlungen an medizinische Fachkräfte für Vorträge über unsere verschreibungspflichtigen Medikamente bzw. Impfstoffe auf unseren Veranstaltungen eingestellt, die an ein Publikum gerichtet sind, das selbst verschreibt oder auf Verschreibungen Einfluss nimmt. Ebenfalls seit Anfang 2016 verzichtet GSK auch auf die direkte Bereitstellung finanzieller Unterstützung für die Teilnahme einzelner HCPs an medizinischen Kongressen. Diese globalen Veränderungen von GSK gehen über die aktuellen Branchenkodizes hinaus. Wir möchten bei den Patienten ein gutes Gefühl dafür fördern, dass sie nur aus dem Grund ein Medikament verschrieben bekommen, weil es die richtige Wahl zur Behandlung ihrer Erkrankung darstellt.

Eine Zusammenarbeit mit HCPs und HCOs bleibt weiterhin wichtig. GSK arbeitet mit HCPs und HCOs bei Tätigkeiten zusammen, die nicht Werbezwecken dienen, beispielsweise bei klinischer Forschung. Wir haben auch neue Wege eingeschlagen, um HCPs Informationen zur Verfügung zu stellen: Es wurden digitale und Echtzeit-Anwendungen eingeführt, um die Weitergabe von medizinischen Informationen zu verbessern.

Gemäß dem EFPIA-Kodex erfolgten die ersten Offenlegungen von Zahlungen, die im Jahr 2015 geleistet wurden, am 30. Juni 2016: Es handelt sich um die im Jahr 2015 geleisteten Zahlungen aus Verträgen mit HCPs und HCOs im Zusammenhang mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auf individueller Basis (aggregierte Angaben erfolgen nur in Ausnahmefällen). Die Offenlegung für die Zahlungen des Jahres 2016 folgt dem gleichen Prozedere und muss bis spätestens 30. Juni 2017 erfolgen, was auch im Einklang mit dem deutschen FSA-Kodex steht.

Wir sind zuversichtlich, dass diese Offenlegungen dazu beitragen, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie die pharmazeutische Industrie mit HCPs und HCOs zusammenarbeitet. Die hierzu von GSK ergriffenen Maßnahmen sollen das Vertrauen darin bestärken, dass diese Zusammenarbeit der nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung und dem besten Interesse der Patienten dient. Weitere Informationen zu unserem Vorgehen in Bezug auf den EFPIA-Kodex, wie wir darüber hinaus eine führende Rolle bei den Anpassungen der Branchenpraxis übernehmen, und schließlich zur Bedeutung unserer Partnerschaften mit HCPs und HCOs, finden Sie weiter unten. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie hier auf unserer globalen englischen Internetseite.

Unsere Offenlegungen für Deutschland

Die nachfolgenden Links führen Sie zu den Offenlegungen für GSK Deutschland sowie ViiV Healthcare Deutschland* gemäß dem EFPIA-Kodex und dem deutschen FSA-Kodex sowie zu einem Hinweis zur Methodik, die für die Darlegung der Daten im Bericht verwendet wurde.

Jahr

Report

Hinweis zur Methodik

Infografik

2016 PDF PDF PDF
Vorherige(s) Jahr(e)
2015 PDF PDF N/A

Für Anfragen zur Offenlegung von Zahlungen an HCPs/HCOs:
Bitte nehmen Sie Kontakt über folgende Mailadresse auf: de.efpia-disclosure-germany@gsk.com

Für alle weiteren Presseanfragen:
Bitte wenden Sie sich an Markus Hardenbicker, Leiter Unternehmenskommunikation Deutschland: markus.m.hardenbicker@gsk.com

Unser Ansatz zur Umsetzung des EFPIA-Kodex und zu Zahlungen an HCPs

Seit dem 1. Januar 2016 haben wir weltweit alle Zahlungen an externe HCPs für Vorträge zu unseren verschreibungspflichtigen Medikamenten und Impfstoffen eingestellt. In der Veröffentlichung für 2015 werden allerdings die Zahlungen vor diesem Zeitpunkt aufgeführt. Inzwischen umfasst unsere Honorierung von externen HCPs nur noch Aktivitäten, die keinen werbenden Charakter haben. 

Wie bisher werden wir auch weiterhin jede Anstrengung unternehmen, HCPs gemäß dem EFPIA-Kodex sowie dem FSA-Kodex von der namentlichen Veröffentlichung zu überzeugen, um unsere Intention der höchstmöglichen Transparenz zu untermauern. Für eine Zusammenarbeit mit Ärzten wählen wir vorzugsweise diejenigen aus, die unser Bestreben nach größtmöglicher Transparenz mit ihrer Zustimmung zur namentlichen Veröffentlichung unterstützen.

Eine Vergütung der Zusammenarbeit von HCPs erfolgt weiterhin für die Durchführung klinischer Forschung, Beratung zur klinischen Relevanz und zur angemessenen Weitergabe von Informationen zu den Ergebnissen unserer Forschung sowie die Identifizierung neuer Forschungsbereiche. Diese Interaktionen spielen eine wesentliche Rolle dabei, wie wir sicherstellen, dass die von uns entwickelten Medikamente dem Bedarf der Patienten entsprechen.

Finden Sie heraus, wie die Offenlegung von Informationen zu Zahlungen an Ärzte in Europa bereits eine positive Wirkung gezeigt hat.

Wir arbeiten auch weiter daran, weltweit aggregierte Angaben zu Zahlungen an HCPs beispielsweise für Beratungstätigkeiten und klinische Forschung zu veröffentlichen. In vielen außereuropäischen Ländern veröffentlichen wir bereits Zahlungen an HCPs – beispielsweise in Australien, Japan und den USA. Erfahren Sie auf den anderen globalen englischen Seiten zu diesem Themenbereich mehr über die Zahlungen an HCPs in den USA, in Europa und dem Rest der Welt. Wir unterstützen und bemühen uns weiter um eine vermehrte Transparenz in anderen Ländern, während zeitgleich Industrieverbände und/oder Regierungen konkrete Leitlinien für die Offenlegung einführen.

* ViiV Healthcare Deutschland hat sich als Unternehmen der GSK-Konzernfamilie der beschriebenen Vorgehensweise angeschlossen.

 

Disclosure of payments made to HCPs in Germany

In recent years GSK has challenged the traditional commercial model of pharmaceutical companies and has driven industry-leading changes to our commercial model. Our amendments aim to meet society’s growing expectation for organisations and individuals to act with transparency. This includes relationships between our industry and healthcare professionals (HCPs) or healthcare organisations (HCOs) so all of these interactions are conducted with integrity and transparency.

We fully support the European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) Code on the disclosure of individual transfers of value from pharmaceutical companies to healthcare professionals and healthcare organisations. In Germany the Association of Voluntary Self-Regulation for the Pharmaceutical Industry (FSA, Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.) takes the responsibility for the national regulation. On 27th November 2013 the meeting of members adopted the FSA transparency code.

Since the beginning of 2016, GSK ended payments to healthcare professionals to speak in our events about our prescription medicines or vaccines to audiences who prescribe or influence prescribing. At the same time GSK stopped providing financial support directly to individual HCPs to attend medical congresses. These changes at GSK are global and go further than the current industry codes.  We want to reduce a potential perception among patients that they might be prescribed a medicine for any other reason than what it is right for their condition.

Collaboration with HCPs and HCOs continues to be important.  GSK collaborates with HCPs and HCOs for non-promotional activities such as clinical research. We have also introduced new ways of delivering information to HCPs, introducing digital and real-time applications to improve delivery of medical information.

Under the EFPIA Code, the first disclosures – of payments made during 2015 – were made by 30 June 2016: these were disclosed transfers of value made in 2015 to HCPs and HCOs in connection with prescription medicines on an individual-named basis (aggregate by exception only). We are following the same process for disclosures of 2016 data of which all disclosures must be made by 30 June 2017. These disclosures are also in line with the German FSA code.

We believe these disclosures will help create a better understanding of how the pharmaceutical industry works with HCPs and HCOs. Given the measures GSK has put in place we seek to increase confidence in, and understanding of, how and why we work with healthcare professions for the sustainable improvement of healthcare and in the best interests of patients.

More information on our approach to the EFPIA code, how we are leading changes to industry practices, and the importance of our partnerships with HCPs and HCOs can be found below, and is set out in greater detail on our global English Webpage.

Our disclosures for Germany

The links below will take you to our disclosures for GSK Germany and ViiV Healthcare Germany* in line with the EFPIA code and the German FSA code and to a note on the methodology used to set out the data in the report.

Year

Report

Methodological Note

Infographic

2016 PDF PDF PDF
Previous year(s) 
2015 PDF PDF N/A

Inquiries to the disclosure of payments: Please contact de.efpia-disclosure-germany@gsk.com

Other media enquiries: Please contact Markus Hardenbicker, Head of Communications, Germany: markus.m.hardenbicker@gsk.com

Our approach to implementing the EFPIA Code and HCP payments

Since 1 January 2016, we ended in all parts of the world any payments to external HCPs to speak about our prescription medicines and vaccines although payments before this date are reflected in the 2015 disclosures. Meanwhile our work with external HCPs includes only payments which are non-promotional.  We have been making and will make every effort to make sure of individual named disclosure for payments where required under the EFPIA code and the FSA code and will seek HCPs’ disclosure consent upfront as part of our intention to achieve the highest possible transparency.

When selecting HCPs to collaborate in our work on activities covered by individual disclosure we seek to choose as partners HCPs who fully support our commitments to the EFPIA code and the highest possible standards of transparency.

We will continue to pay HCPs for conducting clinical research and seeking advice on clinical relevance and appropriate communication of the results of our research, as well as identifying new research areas, as these interactions are an essential part of how we ensure medicines we develop meet patients’ needs.

Find out how disclosing information on payments to doctors has already had positive effects in Europe.

We also continue to work towards publishing global figures at an aggregate level for payments to HCPs, for activities such as advisory services and clinical research. In many countries outside Europe we already publish payments to HCPs – for example, in Australia, Japan and the US. Find out more about our payments to HCPs in the USA, Europe and the rest of the world on the other pages within this section. We will continue to support and work towards increased transparency in other countries as industry associations and/or governments establish specific guidelines for disclosure.

* ViiV Healthcare Germany follows as a company the described corporate actions of GSK 

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